Über…

Was ist hier eigentlich los?

Worum geht es? Es ist die Tür in die Vergangenheit. Der Reiz des Maroden. Die Ästhetik des Vergänglichen und nicht zuletzt auch die Dokumentation des Verfalls, das fotografische Einfangen all jener Orte in ihrem Prozess der Veränderung, bevor sie uns endgültig verloren gehen.

Bild gewordene Erinnerungen, die den Glanz vergangener Tage kaum wiederzugeben vermögen, und doch: sie frieren die Zeit ein. Erst die Vergänglichkeit selbst lässt uns die Zeit und ihre Endlichkeit erahnen. Und diese Vergänglichkeit, das memento mori und die damit einhergehende Schönheit und Eleganz, dies in Bildern zu erfassen, darum geht es mir.

Fabriken, in denen niemand mehr arbeitet, Hotels, in denen kein Gast mehr wohnt, Restaurants, wo niemand mehr speist, all jene Orte möchte ich dokumentieren und ihren Niedergang zu Kunst werden lassen. Als Zeitzeuge, als Betrachter, als Schaffender.

Mein Name ist EJ und ich möchte euch auf diesen Seiten mitnehmen auf eine Reise in vergangene Welten, zu längst vergessenen Orten, und nicht zuletzt zu einem kleinen Diskurs über Endlichkeit, Vergänglichkeit und Tod, aber auch über Wandel und Neuerschaffung.

Schon Hegel sprach über den Triumph der Kunst über die Vergänglichkeit. Es geht nicht ausschließlich darum, die vergänglich stofflichen Dinge in ihrer Vergänglichkeit zu visualisieren. Vielmehr konserviert diese Kunst. Mit dem Bildwerk schaffen wir eine neue Dimension.

In diesem Sinne: Viel Spaß hier. EJ

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